Samstag, 24. Dezember 2016



Ho, Ho, Ho, frohe Weihnachten!!

Zur Feier des Tages, gibt es in diesem Jahr ein Gewinnspiel :-)

Sonntag, 18. Dezember 2016

Die besten Bücher, die ich 2016 gelesen habe


Weihnachten steht vor der Tür, das Jahr nähert sich dem Ende. Also höchste Zeit für einen kleinen Jahresrückblick, zumindest Stand 17.12. . Aktuell lese ich "Geister" von Nathan Hill und dieser dicke Schinken könnte auch noch auf die Liste rutschen. Und: die englische Ausgabe von "Rain Dogs" von Adrian McKinty liegt auch schon bereit. Wahrscheinlich kommt es dann auch noch auf die Liste.

Die Kinowelt scheint meine Auswahl zu bestätigen; 3 der Bücher wurden bereits verfilmt, Brie Larson hat in "Raum" einen Oscar und einen Golden Globe abgesahnt. Was freue ich mich, wenn "In der Nacht" endlich anläuft...

Bitte beachtet, dass es sich nicht um Bücher handeln muss, die dieses Jahr veröffentlicht wurden, sondern um Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.


 
  

Welche sind eure Bücher des Jahres oder welches Buch sollte ich unbedingt nächstes Jahr lesen?? 

Samstag, 17. Dezember 2016

Anna Jones - A modern way to eat


(c) Mosaik

Verlag: Mosaik - 359 Seiten - ISBN: 3442392861 - Veröffentlichung: Oktober 2015

Klappentext

Bewusst genießen, ohne stundenlang am Herd zu stehen - Anna Jones' leichte, frische Rezepte passen perfekt zur modernen Lebensweise. Ihre raffinierten Kreationen erkunden die Vielfalt des saisonalen Angebots und bieten neue Geschmackserlebnisse. So bringt sie einen neuen Dreh in die vegetarische Küche mit Gerichten, die gesund und lecker sind, satt und einfach glücklich machen.

Meine Meinung

Wo soll ich nur anfangen?? Ich hatte, besonders in den letzten 3 Jahren, einige unfassbar gute Kochbücher mit abgefahrenen Rezepten in der Hand und habe Rezepte daraus gekocht und koche sie auch heute noch. 
Aber mit Anna Jones kann es keiner aufnehmen. Niemand. Auch nicht der Vegangsta Attila Hildmann, mit dem bei mir mit der vegetarischen / veganen Küche erst alles angefangen hat.
Anna Jones, die bei Jamie Oliver gelernt hat, hat ein unglaubliches Kochbuch mit über 200 vegetarischen Rezepten erschaffen. Mit Vorwort von Jamie Oliver, gedruckt auf biologisch abbaubaren Apfelpapier.


"A modern way to eat" bedeutet für sie, dass sich unsere Ernährung und unsere Ernährungsgewohnheiten sehr verändert haben und sich aktuell noch immer sehr verändern. Weg vom Fleisch, hin zu frischer, saisonaler, vegetarischer Ernährung.
Essen soll nicht nur satt machen, sondern es soll vor allem schmecken und zufrieden und glücklich machen. Das beste Beispiel liefert sie als Antifrühaufsteherin selbst: die Kategorie Frühstück heißt nicht "Frühstück", sondern "(M)ein Grund zum Aufstehen".

"Gut gemacht, Anna - dies ist ein großartiges Kochbuch, und ich bin wahnsinnig stolz!" - Jamie Oliver

Darüber hinaus verzichtet die Köchin und Foodjournalistin auf langweilige Kategorisierung wie "Frühstück-Mittag-Nachtisch" und setzt stattdessen auf 11 verschiedene Kapitel inklusive Gebäck, Getränken, Chutneys / Konfitüren.

Was mir sehr gut gefällt, sind die Übersichten, die zwischendurch in tabellarischer Form abgebildet werden, z.B. wie sie ein Rezept zusammenstellt:
von Position 1 (Startzutat) über Nebenrolle, Akzente und vielem mehr bis Position 8 (Abschmecken).
Welches Gemüse, welche Früchte, Kräuter haben wann saison?? Ihr erfahrt es sehr anschaulich. 
Ebenso einfach erklärt werden außerdem Sandwiches, Pestos, Suppen und Salate. Und vieles, vieles mehr.
Für das "Abendessen mit allem drum und dran" gibt es sogar einen Zeitplan.


Ich mache, seit ich das Buch besitze, für Nudeln nur noch eine ihrer Tomatensaucen. Die Sauce ist für mich sinnbildlich, für alle anderen Rezepte aus dem Buch (zumindest die, die ich bisher nachgekocht habe):
einfach, schnell in der Zubereitung, über alle Maßen köstlich und ihr habt alle Zutaten im Haus. Ihr müsst vorher nicht irgenwelche abgefahrenen Dinge einkaufen, die ihr dann nie wieder verwendet, ihr habt den Großteil im Schrank. 
So entstehen tolle Rezepte, die auf den ersten Blick kompliziert aussehen mögen, aber auch für Laien, wie mich, einfach umsetzbar sind. 

Fazit

Ich werde mir so schnell kein neues Kochbuch mehr ins Regal stellen und nach und nach die verheißungsvollsten Rezepte nachkochen. 
"A modern way to eat" ist mein Lieblingskochbuch und meine Empfehlung für alle, die ein Kochbuch suchen; nicht umsonst habe ich das Buch schon öfter verschenkt.


Besten Dank an Mosaik

Anna Jones bei Instagram

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Lauren Beukes - Broken Monsters

"Die Leiche."

(c) Rowohlt

Verlag: Rowohlt - 537 Seiten - ISBN: 3499259745 - Veröffentlichung: 2014 - Originaltitel: Broken Monsters

Klappentext

Detroit - Symbol für den Tod des American Dream. Zwischen Industrieruinen und Kunstprojekten geschieht Grässliches. Menschen werden ermordet und zu "Kunstwerken" arrangiert: ein Junge mit menschlichem Oberkörper und den Beinen eines Rehs. Eine Keramikkünstlerin als grausige Tonskulptur.
Detective Gabriella Versado hat schon vieles gesehen, doch so etwas noch nie. Sie ahnt nicht, dass sie es mit einem Monster zu tun hat - mit jemandem, der von dem brutalen Traum besessen ist, die Welt nach seiner Vision neu zu erschaffen. Und der vor nichts zurückschreckt, um diesen Traum wahr werden zu lassen.

Meine Meinung

Es gibt kaum eine westliche Großstadt, die so für den finanziellen Niedergang steht, wie Detroit. Detroit, einst "Motor City" und florierendes Zentrum der Autoindustrie, jetzt vor allem bekannt für Bevölkerungsschwund, hohe Arbeitslosigkeit, Kriminalität (sowie Mordrate), Armut, Eminem und die 8 Mile Road.
Heute ist Detroit insolvent.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Armistead Maupin - Stadtgeschichten


"Mary Ann Singleton war fünfundzwanzig, als sie zum ersten Mal nach San Francisco kam."

(c) Rowohlt

Verlag: rororo - 339 Seiten - ISBN: 3499134411 - Veröffentlichung: 1978 - Originaltitel: Tales of the City - 1. Teil der Stadtgeschichten

Klappentext

Statt eines Klappentext, ein Zitat von Oscar Wilde:
"Es ist merkwürdig, aber von jedem, der verschwindet, heißt es, er sei hinterher in San Francisco gesehen worden."

Meine Meinung

Die Stadtgeschichten spielen, welch Überraschung nach dem Zitat von Oscar Wilde, in San Francisco der 70er (bzw. 80er) Jahre.
"Stadtgeschichten" ist nicht wie die Bücher, die ich sonst meist lese. Aber hin und wieder darf es auch mal etwas anderes sein. Auf der Suche nach alternativen Lesestoff greife ich immer wieder gerne zur "Romantherapie". Die Krankheit, bei deren Linderung "Stadtgeschichten" helfen soll ist die Einsamkeit (die durch das Lesen verursacht wird). Und die beiden Autorinnen der "Romantherapie" haben Recht: "Stadtgeschichten" eignet sich perfekt als Heilmittel gegen Einsamkeit. Nicht, dass ich während ich das Buch gelesen habe, einsam gewesen wäre, aber die Story und vor allem die Figuren sind vermutlich ein guter Beistand, wenn man einsam ist.

Die "Stadtgeschichten" sind Episoden vieler verschiedener Personen, die fast alle eines gemeinsam haben: sie leben im gleichen Haus. Und alle sind sie auf eine andere Art und Weise einsam und suchen einen Rückzugsort und finden diesen in der Barbary Lane 28, wo die Vermieterin noch Cannabis züchtet und an ihre Schäfchen verteilt. 

Montag, 5. Dezember 2016

Dominique Manotti - Schwarzes Gold

"Im Monat Mai ist das Wetter schön in New York, die Luft seidig, noch fern von der drückenden Hitze des Sommers, eine gute Zeit für gesellschaftliche Ereignisse."

(c) Ariadne

 Verlag: Ariadne - 376 Seiten - ISBN: 3867542139 - Veröffentlichung: 22. August 2016 - Originaltitel: Or Noir - 4. Teil der "Theo Daquin" - Reihe

Klappentext

1973. Die großen Ölkonzerne halten den Daumen auf den Erdölmarkt. Auch der transatlantische Drogenhandel blüht nicht mehr wie zuvor, die French Connection ist zerschlagen. Während Unterwelt und Polizei sich neu aufstellen, kämpft die Hafenstadt Marseille mit dem wirtschaftlichen Niedergang. Der junge Commissaire Daquin aus Paris stößt zu den Kriminalermittlern an der Cote. Sein erster Fall: Vor einem Casino in Nizza wird ein Marseiller Unternehmer mit zehn Schüssen niedergestreckt. Der Staatsanwalt vermutet eine Abrechnung im Milieu. Daquin zweifelt. Doch die Seilschaften vor Ort zu durchschauen ist einem Auswärtigen kaum möglich. Was für ein Spiel läuft hier?

Meine Meinung

Ich habe es wieder geschafft. Ich beginne eine Buchreihe nicht mit dem ersten Teil, sondern beim vierten und damit aktuellsten Teil. Doch irgendwie auch nicht. "Schwarzes Gold" ist eine Art Flashback und somit der erste Fall des Commissaire Daquin, der frisch aus Paris nach Marseille versetzt wurde. Wie alles begann sozusagen. So hat sich das Buch also doch wie ein erster Teil und der Auftakt zu einer großen Ermittlerkarriere gelesen.