Sonntag, 29. November 2015

Kevin McAleer - Surferboy

"Der kleine Laden roch nach Surfwachs mit Fruchtaroma, fabrikneuem Gummi und Neopren."

Verlag: mare - 252 Seiten - ISBN: 3866482227 - Veröffentlichung: 10. Februar 2015 - Originaltitel: Surferboy

Klappentext

Steve will Surfer werden - einer jener Halbgötter, die scheinbar auf dem Wasser wandeln und die Wellen bezwingen. Für eine Talratte aus dem San Fernando Valley mit Angst vor dem weiten Meer kein leichtes Unterfangen. Bei seinen Auseinandersetzungen mit rabiaten Locals, geschäftstüchtigen Surfbrett-Designern, liebeshungrigen Sufrgroupies und bekifften Großwellenjägern lernt Steve die komischen ebenso wie die dunklen Seiten des kalifornischen Surftraums kennen...

Meine Meinung

Mit der ersten Szene im kleinen Surfladen hatte mich das Buch schon. Steve und sein Kumpel wollen sich Boards kaufen und haben eigentlich von nichts eine Ahnung, außer, dass sie nicht wie Anfänger, die von nichts eine Ahnung haben, aussehen möchten. Und so nimmt das Elend im Store seinen Lauf.

Montag, 23. November 2015

David Whitehouse - Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek

"Lippen."


Verlag: Tropen - 315 Seiten - ISBN: 3608501487 - Veröffentlichung: 
21. Februar 2015 - Originaltitel: Mobile Library

Klappentext

Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepack haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.

Meine Meinung

Bäähhh, klingt der letzte Satz des Klappentextes kitschig :-)

Samstag, 14. November 2015

Brandon Stanton - Humans of New York


Verlag: Riva - 428 Seiten - ISBN: 3868837752 - Veröffentlichung: 13. Oktober 2015

Klappentext

Der Fotograf Brandon Stanton zeigt uns das wahre Gesicht von New York City: Er fotografiert und interviewt Menschen auf der Straße, vom Geschäftsmann bis zur Schülerin, vom Obdachlosen bis zur Opernsängerin. Und alle erzählen ihm ihre Geschichte, authentisch und ehrlich. Wie etwa der Schüler Vidal aus dem Problemviertel, dessen großes Vorbild seine Schulrektorin ist, weil sie jedem einzelnen Schüler das Gefühl gibt, wichtig zu sein. Diese Geschichte ging um die Welt und löste eine Crowdfunding-Aktion aus, bei der über eine Million Dollar für die Schule gespendet wurde. Ein missverstandener junger Künstler, der an seiner Schüchternheit zu scheitern drohte, erhielt plötzlich den Zuspruch Hunderttausender Menschen und durfte in Galerien ausstellen. Eine Einwanderin erzählte dem Fotografen, dass sie 36-Stunden-Schichten arbeitet und kaum schläft, damit ihre Kinder es einmal besser haben als sie. Und ein junger Vater beschrieb, wie seine Frau kurz nach der Geburt ihres Kindes überraschend im Krankenhaus starb und er es jetzt alleine schaffen muss.

Meine Meinung

Wer schon einmal in New York war, der weiß, dass diese absurd riesige Stadt voll ist mit Menschen aus aller Herren Ländern. Voll mit netten, meist eher nicht so netten, und vor allem verrückten Menschen. Und somit auch gleichzeitig voll mit vielen schier unglaublichen Geschichten. Eigentlich ganz alltäglich, aber dennoch kaum zu glauben.

Samstag, 7. November 2015

Steve Hamilton - Der Mann aus dem Safe

"Sie erinnern sich vielleicht an mich."

Verlag: Droemer - 460 Seiten - ISBN: 3426226219 - Veröffentlichung: 2. November 2012 - Originaltitel: The Lock Artist

Klappentext

Ich möchte hier auf den Klappentext verzichten, weil der erste Satz direkt etwas Essentielles verrät, ein großes Fragezeichen aufdeckt, was an sich erst nach über 300 Seiten beantwortet wird. Wer dennoch den Klappentext lesen möchte, kann das gerne hier machen. Ich habe es nicht gemacht und mich auf die Empfehlung von crimenoir verlassen.
Passenderweise möchte ich mich auf das Zitat auf der Rückseite aus der New York Times beschränken:

"So gut, dass einem die Worte fehlen."

Meine Meinung

Wer schon einmal einen Film gesehen hat, in dem es um kriminelle Banden geht oder Bankräuber oder so etwas, z.B. die Oceans Reihe, der weiß, dass es immer einen Typen in jeder Bande gibt, der weiß, wie man mit viel Feingefühl in den Fingern und Einfühlvermögen einen Tresor öffnen kann. Ohne viel Dynamit und ohne, dass der Tresor einen Schaden nimmt. Der "Schrankmann" regelt das ohne Krach und Rauch.

Dienstag, 3. November 2015

Scott Jurek  - Eat & Run

"Mir brannte das Hirn."

Verlag: Südwest - 309 Seiten - ISBN: 3517089702 - Veröffentlichung: 24. März 2014 - Originaltitel: Eat & Run

Klappentext

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Scott Jurek treibende Kraft und Liebling der Ultramarathon-Szene. 1999, noch unbekannt, setzte er sich an die Spitze des "Western State Endurance Run", eines 160-Kilometer-Laufs durch die Sierra Nevada. Er gewann das Rennen sieben Jahre in Folge und stellte einen neuen Streckenrekord auf. Außerdem gewann er zweimal den "Badwater Ultramarathon", eine 137-Kilometer-Tortur durch das Death Valley. Zuletzt erlief er bei einem 24-Stunden-Rennen den amerikanischen Rekord von 165,7 Meilen, das entspricht sechseinhalb Marathons an einem Tag!

Meine Meinung

Bevor ich begonnen habe das Buch zu lesen, habe ich mir vorgenommen, endlich einen Punkt auf meiner persönlichen Bucketlist abzuhaken, nämlich das Laufen eines Halbmarathons. Das Buch sollte mir als Begleiter während der Vorbereitung dienen. Leider kam es anders und der Punkt wird erst im nächsten Jahr abgehakt. Das Buch habe ich aber natürlich trotzdem gelesen und es ist unglaublich.

Montag, 2. November 2015

Halloween


Unter dem Motto "Hellcome Home" habe ich an Halloween eine Überraschungsparty für meine Freundin geschmissen. Sie hat zwei Monate in London studiert und ist pünktlich zu Halloween zurückgekehrt.