Sonntag, 7. August 2016

S O M M E R P A U S E

Die nächsten 5 Wochen reise ich durch Europa. Natürlich mit dem Rucksack voller Bücher, aber ohne Laptop. Hier wird sich also erstmal nichts tun, danach aber umso mehr. Und es wird auch das ein oder andere Gewinnspiel geben und auch ein paar Änderungen. 

Bis bald!!


Hier noch ein paar Bücher, die am Strand ganz gut lesbar sind:

    

Samstag, 6. August 2016

Nick Hornby - A long way down

"Ob ich erklären kann, warum ich von einem Hochhaus springen wollte?"


Verlag:Kiepenheuer & Witsch - 342 Seiten - ISBN: 3462040510 - Veröffentlichung: 2013 - Originaltitel: "A Long Way Down"

Klappentext

Vier Menschen auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, die sich an Silvester das Leben nehmen wollen, schließen einen Pakt: Neuer gemeinsamer Selbstmord-Termin ist der Valentinstag. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen...

Meine Meinung

Treffen sich vier wildfremde und völlig verschiedene Menschen aufm Hochhaus und wollen Selbstmord begehen. Was ein bisschen so klingt, wie der Beginn eines morbiden Witzes, ist der Beginn von "A long way down". So ähnlich zumindest.
In "A long way down" werden die Leben und Schicksale der vier Protagonisten beleuchtet, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Hier hat Hornby ganz großes Kino geschaffen. Ich möchte nicht näher auf die Figuren eingehen, weil es Spaß macht, die Vier zu ergründen und zu erfahren, was sie auf das Hochhaus getrieben hat. 
Die natürlich völlig absurde Geschichte entwickelt sich im Verlauf zu einer lebensbejahenden Geschichte aus dem Alltag.
Ich finde es großartig, wie sich Nick Hornby in seine Protagonisten hineinversetzt und sie so denken und sprechen lässt (Schubladendenken aus), wie es eben passt.

"Wenn ihr gesehen hättet, wie ich an der Mauer gelehnt runter ins Wasser geguckt habe, hättet ihr bestimmt gedacht, oh, sie denkt nach, aber das tat ich nicht. Ich meine, klar, es waren Wort in meinem Kopf, aber nur weil einem Worte durch den Kopf gehen, heißt das nicht, dass man nachdenkt. Wenn man die Taschen voller Pennys hat, heißt das ja auch nicht, dass man reich ist."

Was es mit der Leiter auf dem Cover auf sich hat, erfahrt ihr relativ schnell. Mich hat sie an dieses Kinderbrettspiel erinnert, wo es ständig auf-und ab geht - wie das Leben.


Fazit

Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Auch, wenn es nicht immer einfach ist, sich schon morgens auf dem Weg zur Arbeit mit dem Thema "Selbstmord" zu beschäftigen.







Ist die Verfilmung gut?? Lohnt sich der Film?? Hier der Trailer:



Freitag, 29. Juli 2016

Dennis Lehane - In der Nacht

"Ein paar Jahre später fand sich Joe Coughlin auf einem Schlepper im Golf von Mexiko wieder."

Verlag: Diogenes - 584 Seiten - ISBN: 3257243154 - Veröffentlichung: 2013 - Originaltitel: Live by the Night

Klappentext

Amerika während der Prohibition. Joe Coughlin, ein kleiner Handlanger des Syndikats in Boston, steigt in Florida zum mächtigsten Rum-Schmuggler seiner Zeit auf. Und setzt sein Leben aufs Spiel - aus Liebe zu einer Frau. 

Meine Meinung

Finally!! Endlich habe ich "In der Nacht" gelesen. Wie lange hatte ich das Buch auf meiner Bucketlist. Und all die begeisterten Blogger, die versammelte Presse - sie alle können nicht irren.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Raymond Chandler - Der große Schlaf


"Es war gegen elf Uhr morgens, Mitte Oktober, ein Tag ohne Sonne und mit klarer Sicht auf die Vorberge, was klatschkalten Regen verhieß."
Verlag: Diogenes - 201 Seiten - ISBN: 325720132X - Veröffentlichung: 1932 - Originaltitel: The Big Sleep

Klappentext

General Sternwood, ein alter invalider Kapitalist (Öl), hat sich eine gewisse Integrität bewahrt. Seine jüngste Tochter Carmen wird bereits zum zweiten Mal erpreßt, und Marlowe soll der Sache ein Ende machen. 

Meine Meinung

Endlich habe ich es geschafft, diesen Klassiker der Kriminalliteratur zu lesen.
 Nachdem ich besonders im letzten Jahr so richtig auf das Buch aufmerksam geworden bin, und zwar durch die Empfehlung von niemand geringerem als Declan Burke, der beim irischen Leseabend mit Sam Millar verraten hat, dass er ohne Raymond Chandler nicht zu dem geworden wäre, was er jetzt ist; nämlich Autor. „Der große Schlaf“ hat ihn sehr geprägt.

Sonntag, 3. Juli 2016

Don Winslow - Palm Desert

"Warum bin ich bloß aus dem Whirlpool gestiegen?"


196 Seiten - Verlag: Suhrkamp - ISBN: 3518465848 - Veröffentlichung: 13. Juni 2016 - Originaltitel: While Drowning in the Dessert - 5. Teil der "Neal-Carey"-Reihe

Klappentext

Zum Abschluss seiner großartigen Neal-Carey-Reihe schickt Don Winslow seinen literaturbegeisterten Privatdetektiv durch die Wüste von Nevada. An seiner Seite ein achtzigjähriger Comedian. Über ihm die sengende Sonne. Vor ihm endlose Leere. Und ihm auf den Fersen ein kurioses Gangsterduo, das Neal und seinen Begleiter den Geiern zum Fraß vorwerfen will.

Meine Meinung

Bisher war es so, dass alle Teile in der Reihe um den Privatdetektiv Neal Carey sich komplett unterschieden haben. So auch der fünfte und letzte Teil der Reihe.
Das fängt schon beim "Umfang" des Buchs an, es ist nämlich nur 196 Seiten "dick". 196 Seiten. Also mehr Kurzgeschichte als Roman.